Ich sehe, was du nicht mehr siehst.

Laura Vetter, Artvice

Ich bin Laura.

Ich habe Artvice gegründet, weil ich bei fast allen Kunstschaffenden, mit denen ich gearbeitet habe, dasselbe gesehen habe: starke Arbeit, die nach außen nicht so ankommt. Manchmal fehlt der Abstand, um die eigene Arbeit klar zu sehen. Manchmal fehlt das Wissen, wie man sie zielgerichtet nach außen trägt. Meistens beides.

Das ist keine Frage des Talents. Es ist eine Frage der Perspektive.

Ich habe Kunstmanagement in Italien studiert, in einer Galerie und für Kulturorganisationen gearbeitet und dabei Ausstellungen mitkonzipiert. Mehrere Jahre war ich in PR- und Kommunikationsagenturen in Berlin tätig. Dazu kommen Fortbildungen, unter anderem in Kunstkritik und im Schreiben über Kunst, in Galeriemanagement und im Kuratieren an der Universität der Künste Berlin. Die Arbeit einer Kunstpreis-Jury und die Organisation einer Charity-Auktion habe ich unterstützend von innen erlebt. In all diesen Jahren habe ich mit vielen Künstler:innen und Kreativen gearbeitet und so beide Seiten kennengelernt: wie der Kunstbetrieb auf Arbeiten schaut und auswählt, und was Künstler:innen erleben, deren Arbeit mehr trägt, als nach außen ankommt.

Erst sehen, was da ist. Dann zeigen, was es trägt

Warum Florenz. Warum Artvice.

Nach Florenz bin ich für das Masterstudium gekommen. Nach dem Abschluss bin ich geblieben, habe mich in Italien selbstständig gemacht und arbeite von hier aus mit Kunstschaffenden im gesamten DACH-Raum. So, wie es für mich stimmt: an den Themen und mit den Menschen, die mich interessieren. Das Leben in einem anderen Land hat mir beigebracht, wie viel klarer man Dinge sieht, wenn man nicht mittendrin steckt. Und wie aus etwas Fremdem etwas Vertrautes wird, wenn man sich darauf einlässt. Für meine Arbeit mit Kunstschaffenden gilt dasselbe.

Heute arbeite ich mit Künstler:innen und Kunstschaffenden, die wissen, dass ihre Arbeit mehr trägt, und die einen ehrlichen Blick von außen brauchen. Ich schaue auf die Arbeit, auf die Sprache und auf das Auftreten. Und sage, was ich sehe. Ehrlich, konkret, auf deine Situation bezogen.

Jede Zusammenarbeit beginnt damit, dass ich verstehe, was wirklich da ist und die Person hinter der Arbeit kennenlerne. Erst dann reden wir über Strategie. Dieser Reihenfolge vertraue ich. Weil sie funktioniert.

Laura Vetter, Artvice

Wo fangen wir an.